Weil der Apfel uns gut tut

Heute geht es um den Apfel. Aber nicht nur, weil er ein Platzhalter für das ist, was uns gut tut. Frei nach dem schönen Spruch „an apple a day keeps the doctor away“, schauen wir heute auf Dinge, die uns gut tun und den Gang zu Arzt ersparen. Beginnen wir mit dem Apfel.

Der Apfel ist Lieferant von Vitaminen und mehr

Äpfel zählen zu den beliebtesten Früchten. Sie sind gut lagerfähig und somit auch im Winter verfügbar. Und nicht nur roh, sondern auch gekocht und als Beigabe in der Küche werde Äpfel gerne genommen. Was sie auszeichnet, ist ihr Vitamingehalt. So nehmen wir mit einem rohen Apfel folgende Vitamine auf:

  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B6
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin K
  • Folsäure
  • Pantothensäure
  • Biotin
  • Retinol
  • Carotin
  • Niacin

All das steckt in einem Apfel. Eine wirklich beeindruckende Liste. Und der Apfel ist auch reich an wasserlöslichen Ballaststoffen. Wenn ich behaupte, über alle Vitamine und Säuren des Apfels Bescheid zu wissen, übertreibe ich schamlos. Aber ich weiß, Vitamine braucht der Körper. Besonders in der Winterzeit. Und auch Ballaststoffe sind wichtig. So sollte nach einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) jeder Mensch pro Tag mindestens 30 Gramm Ballaststoffe aufnehmen. Die meisten müssen im Körper quellen und sind wasserlöslich. Hierfür sind Wasser und ungesüßter Tee die besten Lieferanten.

Der Apfel ist ein Lieferant für unser Wohlbefinden – immer vorausgesetzt, wir essen regelmäßig dieses gesunde Obst. Und auch Flüssigkeit ist enorm wichtig für unseren Körper. Jeder Erwachsene sollte mindestens 8 Gläser Wasser am Tag trinken. Nicht nur, um die Ballaststoffe des Apfels quellen zu lassen.

Andere Lieferanten fürs Wohlfühlen

Unser Wohlfühlen ist nicht nur von Essen und Trinken abhängig. Auch Bewegung, unser Denken, unsere Beschäftigung, unser Interagieren, Kommunizieren, Handeln und unsere Selbstfürsorge sind weitere Wohlfühlfaktoren. Hinzu kommt, dass wir zum Wohlfühlen Musik und andere Umwelteinflüsse in einem großen Wohlfühlpaket zusammenpacken können. Dieses Gesamtpaket wird häufig unter dem Stichwort Achtsamkeit geführt. Welchen Stellenwert die einzelnen Dinge des Paketes dabei haben, ist Sache eines jeden Einzelnen. Solange alle Dinge im Paket in Harmonie zueinander stehen, ist alles in Ordnung. Wie und was dabei eine Rolle spielt, ist Gegenstand einer Veranstaltung im Januar 2017 (Link zur Veranstaltung) in Braunschweig.

Achtsamkeit ist das Große, das Ganze. Stellen wir uns Achtsamkeit als ein Gefäß vor, dass wir mit kleinen, feinen, uns wertvoll erscheinenden Dingen zu füllen haben. Der Eingangs erwähnte Apfel kann so eine Sache sein. Aber auch eine bewusste Auszeit mit Meditation am Tag, eine Duftkerze oder das Summen einer Melodie kann ein Ding aus unserem Achtsamkeitsgefäß sein. Achtsamkeit kann viel und gleichzeitig wenig sein.

Achtsamkeit ist auch ein Platzhalter

Wir können es uns einfach machen und Achtsamkeit mit dem Apfel gleichsetzen. Vitamine und Ballaststoffe liefert der Apfel – Ruhe, Entspannung und Selbstfürsorge liefert die Achtsamkeit. Ist das wirklich so? Liefert Achtsamkeit so ab, wie es ein Apfel tut? Nein!

Erinnern wir uns an das oben ausgeführte Beispiel des Gefäßes, das wir Achtsamkeit genannt haben. Jeder Mensch tut andere Dinge in dieses Gefäß, jeder nutzt seine Inhalte in einer anderen Art. Deshalb gibt es auch keine Standard-Achtsamkeit. Eher im Gegenteil, es gibt eine Definition, was in das Achtsamkeitsgefäß nicht hinein gehört. Sind Sie an dieser Nein-Liste interessiert? Ach, die haben Sie doch schon längst! Den größten Teil kennen Sie aus Ihrem täglichen Leben und Erleben. Nicht hinein gehören alle Dinge, die Sie nerven und die Ihnen den Tag so beschwerlich machen:

  • Sorgen
  • Angst
  • Wut
  • Traurigkeit
  • Stress

Eine Handvoll, die Achtsamkeit stören. Und wie schaffen wir das, dass diese „Dinge“ nicht in unsere Achtsamkeit eindringen?

Der Schatz fernöstlicher Weisheit

Schon seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit fernöstlicher Philosophie, mit Kampfkünsten und asiatischer Denkweise. In all den Jahren habe ich mich mal mehr und mal weniger damit beschäftigt. Aber es hat mich nie losgelassen. Und jetzt, im Blickwinkel von Stressmanagement und Burnout-Prävention, finde ich „alte-neue Einsatzfelder“. Die Anführungszeichen sind bewusst gesetzt. Es ist keineswegs abwegig, in der fernöstlichen Kultur das erste funktionierende Work-Life-Balance der Welt aufzuspüren.

Der Schatz der fernöstlichen Weisheit zeigt sich für uns Europäer häufig als verwirrender Gedankenkomplex. Alles fließt zusammen. So verbindet sich die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit Meditation, Religion mit Gesundheitslehre und Wohlfühlen mit Kampfkünsten. Kung Fu, Tai Chi, Qi Gong, Jin Shin Iyutsu und TCM fließen zusammen, gehen ineinander über, verbinden sich und treten einzeln wieder zu Tage. Aber Etiketten und klare Zuordnungen sind im chinesischen Denken nicht wichtig, es kommt auf die Wirkung an. Und diese ist nachweislich.

So kann mit friedlichem Qi Gong der Kampf gegen Stress-Belastung gewonnen werden. Es ist jedoch nicht mit einer einmaligen Anwendung getan – die Wirkung entfaltet erst durch beständige Ausübung. Da verhält es sich fast so wie mit dem Apfel – die Wirkung setzt erst mit der Regelmäßigkeit ein.

Qi Gong ist ein gutes Beispiel dafür, dass mit einer gründlichen Einführung die Einstiegshürde schnell überwunden werden kann. Danach ist es einfach, dass Erlernte für sich alleine anwenden und Nutzen daraus zu ziehen. Und es geht nicht nur um die großen, ausholenden Bewegungen, sondern auch um ganz kleine Qi Gong Übungen. Nach meiner Erfahrung, sind diese sehr wirkungsvoll. Es sind die Übungen, die man in der Straßenbahn oder an der Bushaltestelle machen kann. Für mich persönlich ist Qi Gong so breit aufgestellt, dass es zu einer Energie-Quelle geworden ist, die ich ständig dabei habe und an jeder Stelle ausüben kann. Immer wenn ich es brauche, schöpfe ich Energie daraus. Und wenn nur wenig Platz da ist, gibt es auch Qi Gong für die Hosentasche.

Ab Januar finden Einsteigerkurse in Energie-Atmung statt – Qi Gong in seiner kraftschöpfenden Form (Link zur Veranstaltung). Die Übungseinheiten sind auf eine kleine Gruppe von 4 Personen beschränkten. Qi Gong zur sofortigen Verwendung zu vermitteln, geht nur in einer so kleinen Gruppe. Ziel: Energie durch richtiges Atmen schöpfen. Achtsamkeit und Selbstfürsorge.

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Der Apfel und seine Ballaststoffe
Ausgewogene Ernährung Vitamine und Ballaststoffe
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Ernährungsempfehlung
Verkehrsverbindung
Link zu Google Maps: www.google.de/maps/place/Braunschweig, Ludwigstraße 5b
Link zum Fahrplan der Braunschweiger Straßenbahn: www.verkehr-bs.de
Link zum Fahrplan der Bahn: www.fahrplanauskunft.de
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Geboren 1959, Führungkraft seit 1984, Unternehmer seit 2000. Erfolgsverwöhnt und immer in der ersten Reihe, bis ihn 2015 ein Schlaganfall zum Anhalten und Rückbesinnen zwang. Stress, Burnout, keine Balance im Leben. Nach dem Schlaganfall hatte sich sein Leben verändert. Anfängliches Interesse und Ursachenforschung ging in Weiterbildung über. Erkenntnis: Work-Life-Balance richtig angewendet ist nicht nur eine Worthülse.

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